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Die Bauabschnitte


Nachdem der Baumeister den Auftrag für den Bau der Kathedrale bekommen hatte, machte er sich sofort daran Pläne und Zeichnungen anzufertigen. Meist wurde der endgültige Entwurf dann auf Gipstücher gezeichnet und dem Bauherrn vorgelegt.

Nach Billigung des Grundrisses und dem Aufriss der Wände wurden die benötigten Meister der unterschiedlichsten Gewerke verpflichtet. Die Steinbrecher lieferten die Kalksandsteine, die Zimmerleute das Bauholz für die Gerüste und Bauhütten, und die Schmiede die Werkzeuge.

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Der Bauplatz

Der Bauplatz stand meist schon fest, bevor der Baumeister mit seiner Arbeit begann. Kathedralen standen meist etwas erhöht auf einem Hügel. Die Apsis (vorderer Teil der Kathedrale) zeigte dabei immer nach Osten und war der erste Bauabschnitt zusammen mit dem Chor. So konnte man schon recht früh mit der Messe beginnen ohne lange auf die Fertigstellung der gesamten Kathedrale warten zu müssen.

Die Fundamente

Als Fundamente wurden beim Bau von Kathedralen die meist schon vorhandenen Kirchenfundamente benutzt, und diese dann vergrössert. Es war damals üblich keinen neuen Ort für eine Kathedrale zu suchen, sondern die vorhandene Kirche zu vergrössern.


Sie bauten eine Kathedrale

Sie bauten eine Kathedrale

David Macaulay; 14. Auflage (15. August 2006)
Gebundene Ausgabe: 80 Seiten

Kurzbeschreibung von Amazon.de
Dies ist ein Bilderbuch, ein Sachbuch und ein Kunstbuch in einem! Es stellt anschaulich dar, wie der Monumentalbau einer gotischen Kathedrale im Mittelalter bewältigt wurde. Genaue Federzeichnungen halten die Etappen des Baues fest. Man lernt Werkzeuge, Baumaterial und Konstruktionsmethoden kennen und auch die Menschen, die an der Ausführung beteiligt waren. Dazu gibt ein klarer Text kurze Erläuterungen.

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